Engelhardts Woche - Episode 146: Katastrophenschutzübung
Shownotes
Schwerpunkte:
Wochenrückblick
Katastrophenschutzübung mit Kreisbrandinspektor Herrn Stracke
Wochenendausblick / Veranstaltungstipps
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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Engelharz Woche.
00:00:02: Diese Woche war sehr eignisreich, unter anderem eine Übung bei der siebenhundert Bergsträserinnen und Bergsträser Einsatzkräfte einen Katastrophenfall ein stark regner Ereignis geübt haben.
00:00:14: Deshalb ist heute auch ein Gast dabei Markus Stracke Kreisprand inspektorenleiter der Abteilung gefahren abwehrt er ihn mehr dazu sagen wird.
00:00:22: zunächst aber Der Blick auf die wesentlichen Punkte diese woche.
00:00:26: Die Wehrbrücken hier schon Eröffnet.
00:00:30: Das klingt jetzt zunächst einmal eine Brücke eröffnet, ja es ist eine Brüche wiedereröffnet worden die fast vier Jahre leider zu war.
00:00:38: Eine Baumaßnahme die größer und größer geworden ist ein denkmalgeschütztes Objekt.
00:00:43: Und jetzt ist die Maßnahme fertig und den Menschen können glücklicherweise endlich wieder über diese Brücke fahren die zwei Teile von hier schon verbindet.
00:00:51: und Es ist Pinktober Aktion.
00:00:55: was ist pinktober?
00:00:55: Pinktober ist das Aufmerksam machen auf Brustkrebs als eine der häufigsten Erkrankungen bei Frauen.
00:01:06: Und hier gibt es viele, viele Aktionen bis hin zu einer Beleuchtung der Starkenburg in Pink oder des Heidelberger Schlosses und eine der Aktionens findet diese Woche also fand dann diese Woche statt, bei der wir auf den Pinktober aufmerksam gemacht haben.
00:01:26: Nun aber zur Katastrophenschutzübung.
00:01:27: Lieber Herr Stracke, warum führt der Kreis Bergstraße so eine aufwendige Übung durch?
00:01:33: Wir sind als unsere Katastrofenschutzbehörde zuständig dafür uns eben auf entsprechende Szenarien vorzubereiten.
00:01:39: das machen wir auf ganz verschiedenen Wegen oftmals planerisch aber mitunter müssen diese Konzepte auch erproben und das machen in sogenannten Vollübungen Katastrophe-Schutzübung mit den Einheiten draußen um dann für Schadensfälle optimal vorbereitet zu sein.
00:01:52: Ich will noch erläutern.
00:01:54: Wir haben relativ viel gemacht, was gerade diesen Schadensfall Starkregen um den es gleich geht angeht.
00:01:59: wir haben Starkrege Karten neu rechnen lassen aufgrund ganz realer Starkregerne Ereignisse.
00:02:05: das war sehr aufwendig fürs gesamte Kreisgebiet.
00:02:08: Wir bauen derzeit ein KI-basiertes Starkreken Frühwarnsystem mit vielen, vielen Sensoren auf um noch etwas früher von Starkrehen zu fahren und das alles weil wir natürlich aus der Katastrophe im Ahrtal gelernt haben.
00:02:21: Und wir haben das Ganze auch schon intern geübt, aber da war es ein reines Szenario mit Informationen die uns zugespielt wurden und Feedback dass uns zugespielt wurde.
00:02:30: jetzt mit siebenhundert Einsatzkräften Was wussten denn die Einsatzkräfte vorab bei dieser Übung?
00:02:36: Wir haben die Übung ja im Wäschelzahl gemacht mit vier beteiligten Kommunen, da gab es ein Planungsteam.
00:02:42: Die waren selbstverständlich bei einer Übung dieser Größenordnung in die Szenarien eingeweiht aber wir haben den Personenkreis so klein wie möglich gehalten.
00:02:48: das heißt die Einsatzkräfte wussten in der Regel nur ist findet eine Übungsstadt aber nicht mit welchen Szenaren
00:02:53: genau.
00:02:54: Welche Szenarien wurden denn im Einzelnen geübt und wo wurde geübt?
00:02:58: Wir haben verschiedene Schwerpunkte gesetzt bei der Übung.
00:03:00: Auf der einen Seite natürlich im Bereich Führung und Kommunikation, um dieses Szenarin mit zu erproben.
00:03:07: Und auf der anderen Seite hauptsächlich schutzkritischer Infrastrukturen in Einsatz bringen von Hochwasserschutzsystemen und beispielsweise auch die ganze Sandsacklogistik, die wir damit beübt haben.
00:03:18: Sind das dann ganz reale Szenarian?
00:03:20: Also ist es das was tun müssten, wenn es tatsächlich ein stark regner Ereignis mit richtigen Hochwasser gibt?
00:03:26: Ja.
00:03:26: Tatsächlich weil wir haben als Grundlage die Starkring Gefahrenkarten mitgenommen und haben gesagt wo haben wir denn gefährdete Bereiche?
00:03:32: wie können wir beispielsweise auch die Handlungsfähigkeit der kommunalen Verwaltung aufrecht erhalten und das zugrunde gelegt und darauf aufbauen die Szenarien definiert?
00:03:41: Die Handlungsfähigkeit der Kommunalverwaltung wird übrigens nicht deshalb aufrechterhalten damit man sich dann nochmal einen Führerschein holen kann oder damit die Traumgut funktionieren kann sondern weil die Rathäuser tatsächlich ein Katastrophenfall Schaltzentral sind.
00:03:56: Deswegen wichtig ist, dass die Rathauser weiter funktionieren können.
00:03:59: Wer war denn beteiligt und wer hat was geübt?
00:04:03: Beteiligt waren die Kommunen Mörlnbach, Rimbach, Birkenau und Fürth.
00:04:09: Aus jeweils der Kommune war auch ein vertretener Implanungsteam dabei.
00:04:13: mitbeübt haben aber ganz viele Einheiten des Kreises mit den siebenhundert Einsatzkräften aus allen Organisationen Die Feuerwehr, das DRK, das DLRG beispielsweise, weil THW war dabei.
00:04:25: Wir hatten selbst die Chance, dass die Bundeswehr mitgeübt hat.
00:04:28: Das war für uns natürlich auch ein Novum in dem Fall und wir müssen feststellen, die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert egal welche Uniform getragen wurde.
00:04:36: es hat Hand in Hand geklappt.
00:04:37: Die Johannita Unterhilfe und die Malteser waren auch dabei und selbst Privater haben mitgemacht, indem zum Beispiel Baustoffhändler ihre Türen geöffnet haben.
00:04:50: Kreis hat gesteuert.
00:04:51: Wie muss man sich das vorstellen?
00:04:53: Gibt es da ein genaues Drehbuch, wo dann bestimmte Szenarien zu einer bestimmten Zeit stattfinden oder...
00:04:58: Also bei einer Katastrophenlage kommt es ja hauptsächlich darauf an dass es eine zentrale Steuerung bedarf um die Maßnahmen zu koordinieren.
00:05:04: Das haben wir bei der Übung genauso umgesetzt.
00:05:06: also im Vorbereitungsteam wurde definiert wann welches Szenario eingespielt wird, wo die Kräfte sich sammeln und das Ganze ging sozusagen in Form wie Sie schon sagten eines Drehbuchs dann den Tag über durch.
00:05:17: Wir hatten einige Kräfter auch bei uns aus der Abteilung, die die sogenannte Regie geführt haben.
00:05:22: Die Szenarien dann eingespielt haben und auch den Überblick hatten dass die Kräfte wirklich zum Einsatz kamen an den Orten wo sie auch erforderlich
00:05:29: waren.
00:05:30: Jetzt hat eine ihrer Führungskräfte die Einsatzleitung inne gehabt Frau Kern.
00:05:34: Die war also nicht Teil des Regietheams sondern die war Opfer der Regie
00:05:38: Sozusagen, sie hatte so eine Zwitterrolle in dem Moment.
00:05:41: Weil aus Ihrem Fachbereich natürlich auch die Übungsvorbereitung mitkam.
00:05:44: Aber wir müssen diese Gelegenheiten nutzen um Umführungskräfte zu schulen und die Möglichkeit zu eröffnen daran teilzunehmen.
00:05:51: Insofern konnten wir das bei der Übung verwirklichen.
00:05:54: Und dann sind zum Beispiel immer noch Leute vor Ort gewesen, die plötzlich gesagt haben kommt schnell da, die machen Herzinfarkt!
00:05:59: Was war das?
00:06:00: Wir haben einfach um da den Facettenreichtum ein bisschen zu erhöhen.
00:06:04: Tatsächlich von uns gesteuert Teams unterwegs gehabt, die verschiedene Dinge einfach eingespielt haben.
00:06:09: Sei es im medizinischen Notfall teilweise dass wir tatsächlich auch versucht haben wie tief kommen wir dann in die kommunalen Strukturen rein?
00:06:15: also kommen wir mit Personal direkt in die Feuerwehr oder in die Rathäuser rein ungehindert um einfach da auch nochmal einen Augenmarkt draufzulegen.
00:06:23: was auf den Schutz der kritischen Infrastruktur betrifft und das haben wir bewusst gesteuerd eingespielt.
00:06:28: jetzt waren beide unterwegs an einem Tag von morgens bis abends.
00:06:33: Ich habe ein, zwei, drei Dinge gesehen mit meinen leinhaften Blick der durch viele Termine mit ihnen schon vielleicht ein bisschen mehr geschult als reinleinhaft ist.
00:06:43: Ich hab zum Beispiel mitbekommen dass die Kommunikationsstruktur am Anfang nicht so ganz einfach aufgebaut wurde weil an der Stelle wo die Einsatzzentrale aufgebaut wurden obwohl sie direkt neben dem Handy-Mast war kein Handynetz war, offensichtlich war das zu nah am Mast.
00:07:01: Das habe ich sozusagen gelernt also direkt am MAST keine Einsatzleitstelle.
00:07:07: Was hat denn aus Ihrer Sicht jetzt den Fachblick auch der Auswertung die schon stattgefunden hat?
00:07:12: Was hat funktioniert und wo müssen wir noch lernen?
00:07:14: Also so eine Übung bedarf natürlich ganz viel Auswärtungszeit.
00:07:18: jetzt erstmal noch im Nachgang Wir hatten auch an jeder Station Übungsbeobachtende eingesetzt Die mit konkreten Fragestellungen eben die Übungen begleitet haben.
00:07:26: Wir haben festgestellt, dass wir im Zusammenwirken der Einheiten gar kein Problem haben.
00:07:32: Dass wir auch externe Einheiten, weil wir eben aus dem Kreisgebiet aber darüber hinaus Einheiten eingesetzt haben keine Schwierigkeit haben.
00:07:39: was wir beispielsweise als Herausforderung noch identifiziert haben ist tatsächlich die Sandsacklogistik also den Ablauf von definiertem Sandsak-Füllplatz der bei uns in Lampardheim ist bis jetzt in dem Fall ins Wäschnetztal diese Zeitspanne so durchzukalkulieren das die Logistik entsprechend sauber und kontinuierlich läuft.
00:07:55: Das ist ein Erfahrungswert, den wir da rausgezogen haben.
00:07:58: und auf der anderen Seite aber auch im Zusammenwirken mit den kommunalen Strukturen.
00:08:03: Also was muss die Kommune in der Lage sein zu leisten um beispielsweise auch in solches Zeitdelter überbrücken zu können?
00:08:08: Insofern hat uns die Übung ganz viele Erkenntnisse gebracht, aber wir ziehen unterm Strich an absolut positives Feedback.
00:08:14: Schön!
00:08:15: Also ich kann sagen, dass mich begeistert hat das so viele Einsatzkräfte und es ja nur ein Teil der Radivierenkreis haben samstags einen ganzen Tag über kurzfristig verfügbar sind um ein Krisenszenario zu üben.
00:08:29: Das macht Mut für echte Krisen auch wenn echte Kriesen natürlich anders sind als ein Szenario und da wird's dann auch sein, dass die Logistik zum Beispiel darunter leitet, dass bestimmte Straßen gar nicht befahrbar sind oder dass manche Leute erst mal ihren eigenen Keller leer schützen.
00:08:43: Also vielen, vielen Dank an Sie und Ihr Team.
00:08:46: Und vielen, Vielen Dank an die vielen, viele Einsatzkräfte im Kreis Bergstraße für die Teilnahme an diese Übung.
00:08:53: Nun noch Tipps für das Wochenende!
00:08:55: Es ist wie immer irrefielos... ...und ich kann Ihnen nur die Dinge vortragen bei denen ich selbst irgendwie dabei bin.
00:09:01: Es ist Kreisversammlung des deutschen Roten Kreuzes.
00:09:04: Das passt ein Stück weit zu Ihrem Thema.
00:09:06: Dort werde ich sein.
00:09:08: Sie vermutlich ja auch?
00:09:14: Ich glaube in Heppenheim ist Happening, also schauen Sie mal bei unseren Kultur-Tipps.
00:09:17: Das ist noch richtig viel los!
00:09:19: Am Samstag ist der Tag der Deutschen Einheit und am Samstag sind nicht nur Tag der deutschen Einheit natürlich der Feiertag sondern es ist auch noch zum Beispiel die ADAC Belungen-Rallye im Überwald.
00:09:34: Am Sonntag ist unter anderem die Stadtlaufbürste, der heißt IWR-Stadtlauf.
00:09:39: Steht auf meinem Zettel weil ich mit laufe und nicht nur ich, sondern natürlich viele andere Läufer aber auch einiger aus der Kreisverwaltung.
00:09:46: Und es ist kerbe Umzug införd farenbach.
00:09:48: Wenn Sie noch eigene Veranstaltungs Tipps haben dann posten sie gerne in den Kommentaren.
00:09:53: Und ansonsten wünsche ich Ihnen schönes Wochenende!
00:09:55: Es ist nochmal warm.
00:09:56: das ist schon erstaunlich schöner Herbst was die Temperaturen angeht und bleiben Sie gesund in der Sonne.
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