Engelhardts Woche - Episode 140: Beamtenstatus / Verbeamtungen

Shownotes

Schwerpunkte:

Wochenrückblick
Beamtenstatus / Verbeamtungen
Wochenendausblick / Veranstaltungstipps

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zur Engelheitswoche.

00:00:02: Die

00:00:02: Rente ist sicher, das ist wohl der berühmteste Satz des ehemaligen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm.

00:00:09: Und schon damals als er es sagte in den Achtzigern war vielen klar, dass stimmt so nicht!

00:00:15: Und seither wird immer wieder diskutiert was machen wir an unserem Rentensystem?

00:00:20: Es müssen Reformen her.

00:00:22: gerade aktuell wird es wieder diskutieren und arg im Fokus steht dabei eine Gruppe die auch in die Rentenkasse einzahlt und zwar sind das die Beamten.

00:00:32: Deswegen wollen wir heute mal gucken, warum gibt es überhaupt Beamte?

00:00:36: Wer wird verbeamtet und was hat das für

00:00:38: Konsequenzen?".

00:00:40: Aber vorher den Wochenrück.

00:00:42: Hier habe ich immer fast eine volle Woche!

00:00:45: Und mir fällt's eigentlich gerade recht schwer, die Woche zu sortieren weil ich so erst nicht viele Termine habe.

00:00:52: aber sicherlich der Für den Kreis Bergstraße in meiner Aufgabe, wichtigste Termin war die Kreistagssitzung.

00:00:59: Wir haben heute Dienstag, die war gestern und in der Kreistagssitzung wurden relativ viele Kremien konstituiert.

00:01:06: Das ist ein Wahlenstadt.

00:01:08: Es gab dann noch ein kleines Rededuell zwischen einem Vertreter einer Oppositionsfraktionen und dem Kreiskämmerer Matthias Schimpf.

00:01:17: Aber dieser Kreistag, der ja nur einige Male im Jahr tagt ist mit seinen Beschlüssen wichtig dafür.

00:01:23: Dass wir hier als Kreisverwaltung das Ich-Alslandrat meine Aufgabe wahrnehmen kann.

00:01:28: Wollen Sie ganz kurz für diejenigen, die neugierig sind nochmal das Thema dieses Rededuelles

00:01:33: nennen?

00:01:34: Ach, da wird es so kompliziert.

00:01:36: Das ging um Kreisfinanzen und eine unterschiedliche Auffassung darüber ob man sozusagen Grundparadigmen schon mal jetzt diskutieren soll oder sie dann diskutiert, wenn man die Finanzplanung fürs nächste Jahr aufstellt.

00:01:54: Gut!

00:01:55: Da kommen wir zur gegebenen Zeit vielleicht nochmal drauf zurück?

00:01:58: Genau und ansonsten war es einfach eine richtig volle Woche mit vielen, vielen interessanten Terminen.

00:02:03: aber das ist ja eigentlich mein normaler Tagesablauf.

00:02:07: Gut,

00:02:08: dann kommen wir gleich zu unserem Rententhema.

00:02:10: Ich hatte ja schon gesagt vorwiegend wird natürlich erstmal darauf geguckt wer zahlt überhaupt in die Rentenkasse ein und wer nicht?

00:02:18: Und abgesehen davon dass auch selbstständige Abgeordnete zum Beispiel nicht einzahlen sind es eben auch die Beamten.

00:02:27: hier bestehen glaube ich viele Vorurteile oder so halb wissen, deswegen wollen wir mal genauer das Thema heute beleuchten.

00:02:35: Zunächst also die Frage wer wird dann überhaupt für beamtet?

00:02:39: Darf ich andersrum anfangen?

00:02:41: Ich würde zunächst gerne einmal damit anfangen dass es gut ist, dass es eine Rentenreform geben wird und dass es Vorschläge dazu gibt.

00:02:48: unser Staat ist in vielen Bereichen dringend reformbedürftig.

00:02:53: Ich und gerade viele, die ja auch in zunehmend frustriert sind, hatten letzten zwei Jahren das Gefühl Mensch es müssen so viele Reformen erfolgen.

00:03:03: Gerade auch unsere sozialen Sicherungssystems und Reformen Erfolgen haben diese langfristig und wirksam und nachhaltig organisiert finanziert werden können Und man hat das Gefühl aber es irgendwie kriegen die sich nicht auf eine Reform geeinigt.

00:03:22: Jetzt liegen Vorschläge für eine große Reform des Rentensystems auf dem Tisch, das natürlich zum Teil mehr Belastungen bringt.

00:03:34: Das ist auch in der jetzigen Situation kein Wunder.

00:03:36: Unsere Demografie als Gesellschaft ist sehr schwierig.

00:03:39: deswegen war absehbar dass das Rentenssystem so nicht mehr dauerhaft finanzierbar ist und weil es gut an dieser Reform ist, dass sie soweit mir bekannt so ziemlich gerecht belastet.

00:03:54: Das erste, das zweite ist die Experten dieses Reformkonzept erstellt haben, haben das einstimmig beschlossen.

00:04:01: und das dritte ist es scheint eine Einigung in Berlin darauf zu geben dass man tatsächlich diese Expertenvorschläge übernimmt.

00:04:09: Und es ist so wichtig, die Alterssicherung jetzt perspektivisch nicht nur auf den nächsten zwei drei Jahre sondern mal für die nächsten zwanzig dreißig Jahre zukunftssicher zu gestalten.

00:04:19: Da werden Ihnen sicher auch alle zustimmen.

00:04:21: kommen wir aber auch das Beamten-Thema.

00:04:23: Ich komme gerne gleich zur Beamtung.

00:04:25: Das zweite ist Es gibt noch mehr Berufsgruppen Die nicht in das Rentensystem einzahlen.

00:04:32: Das Rentenssystem zahlen Nicht ein die Selbstständigen die können optieren.

00:04:38: Dann gibt es die sogenannten freien Berufe, das sind beispielsweise Anwälte, Ärzte und weitere Berufer.

00:04:45: Die haben ihre berufsständischen Versicherungen auch Apotheken, die zahlen nicht in das Rentensystem ein, auch die angestellten nicht.

00:04:54: Das gilt dann nicht nur für die Selbstständigen und dann gibt es eben auch die Beamten.

00:05:01: Warum die Nicht-Einzahlen hat verschiedene Hintergründe?

00:05:03: Bei den freien Berufen wurde gesagt, ist das ganz Besonderes.

00:05:07: Ich war ja mal Anwalt und die Anwälte dienen der Rechtspflege.

00:05:11: deswegen werden sie nicht wie normale Angestellte behandelt und haben einen anderen Status.

00:05:15: Die Selbstständigen sollen sich eigentlich selbst absichern.

00:05:18: Das aber eines der Themen denn die Selbstständige die nicht erfolgreich sind in schwierige Finanzlage kommen beim Elterwerden, die fallen dann in die sozialen Sicherungssysteme.

00:05:33: Und bei den Beamten hat es wiederum mit dem Grundgedanken des Berufsbeamtentums zu tun.

00:05:39: und jetzt erkläre ich wer verbanntet wird.

00:05:42: Das hängt natürlich von Dienster zu Dienstherb.

00:05:45: Dienstherren sind die, die entscheiden ob sie jemanden verbeamten.

00:05:49: Wir der Kreis Bergstraße haben nicht so viele Beamte.

00:05:54: Das heißt, wir verbeanteten recht restriktiv.

00:05:56: es gibt Bereiche in denen wir fast alle verbeanten.

00:06:00: das sind die klassischen hoheitlichen Bereiche wie Kommunalaufsicht oder auch die Gefahrenabwehr.

00:06:09: und dann gibt es einige Fälle wo wir verbanden weil wir Menschen übernommen haben von anderen Dienstherren die bereits verbeamtet sind.

00:06:18: Und dann gibt es weitere Fälle, wo man so oder so entscheiden kann, wo dann aus Gründen zum Beispiel um jemand gewinnen zu können.

00:06:28: Die Verbeamtung angeboten wurde grundsätzlich...

00:06:31: Also quasi als Lockmittel, um sie hier in die Krassverwaltung...

00:06:36: Was heißt Lockmittel?

00:06:36: Es gibt ja immer verschiedene Gründe, warum man sich für eine Aufgabe entscheidet und es gibt Menschen, die haben besonders hohes Sicherheitsbedürfnis, um das mal so auszudrücken bietet Vor- und Nachteile.

00:06:50: Einer der Vorteile ist ein besonders sicherer Rahmen, ein besonders geordneter Rahmen.

00:06:56: Gut!

00:06:57: Sie haben es schon genannt?

00:06:58: Es gibt bestimmte Bereiche in denen aktuell verbeamtet wird.

00:07:01: Seit wann ist das ungefähr so?

00:07:04: Beim Kreis Bergstraße.

00:07:09: Schon immer.

00:07:10: Und generell ist das Berufsbantentum ja ich glaube etwas echt Altes in Deutschland was es schon ewig

00:07:19: geht.

00:07:20: Gut ist aber, es gibt ja durchaus Kollegen auch im Bereich Jugendamt die verbeamtet sind.

00:07:25: Das würde ja heißen das die dürften ja gar nicht verbeamtet sein.

00:07:30: nach ihren Aussagen

00:07:31: Nein, aber es gibt nicht viele und das sind meist Personen die als Beamte kamen.

00:07:35: Das heißt die wir übernommen haben die Beamtinnen irgendeine anderen Kommune waren oder gesagt haben ja klar Wir schreiben nicht aus wie neben nur Angestellte Sind.

00:07:43: wir versuchen dann jeweils den besten zu nehmen für eine Stelle die wir gesucht haben.

00:07:47: Gut Dann kommen jetzt mal auf die Auswirkungen.

00:07:49: wenn jemand verbeamtet ist was bedeutet das konkret für die Person?

00:07:53: Das Bedeutet relativ vielen.

00:07:54: also Ich möchte mal den Unterschied zwischen Angestellten und Beamtenverhältnis grobskizzieren.

00:08:02: Ein Angesteller schuldet seinem Arbeitgeber seine Arbeitsleistung, das war es!

00:08:08: Das heißt wenn Sie die Arbeitsleistungen ordnungsgemäß erbringen haben sie Ihre Schuld erbracht und für diese Arbeitsleistunge kommen Sie ein Arbeitentgelt.

00:08:16: Ein Beamter schuldete seinem Dienstherren die dienstliche Treue.

00:08:22: Das geht weit über die Arbeitsleitung hinaus.

00:08:25: Das heißt, zum Beispiel von einem Beamten kann ich im gewissen Rahmen – da gibt es Rechtsprechung hoch und runter – dem Dienstherrnverhältnis angemessenes Verhalten in der Öffentlichkeit erwarten.

00:08:37: Ein Beamter kann auch nachdem er in Pensionen ist wieder zurückgeholt werden wenn er Dienstherrs braucht.

00:08:43: D.h.,

00:08:44: diese Pension ist nicht «ich bin jetzt Rentnern», hat nichts mehr damit zu tun sondern ich werde ja in der Pension vom Dienstherren finanziert die Pensionszeit eben nicht die Rentenkasse, sondern den Dienstherrr.

00:08:54: Und gerade in Krisensituationen, es war in der Flüchtlingskrise im Jahr zwei Tausend Fünfzehn so da wurden dann eh malige Polizisten wieder reaktiviert.

00:09:02: Das heißt man bleibt immer bis zum Lebensende in diesem besonderen Verhältnis zwischen Dienstherr und Beamten.

00:09:11: Dann darf man als Beamter nicht streiten und unterliegt auch anderen strengeren Regeln, als sie angestellt unterliegen.

00:09:19: Was Nebentätigkeiten angeht?

00:09:21: Was zusätzliche Einkünfte angeht etc.

00:09:26: Und das alles ist dem Grundgedanken geschuldet dass es einen Kern des Staates gibt der besonders resilient funktionieren muss Denn die Sanktionen gegenüber Beamten sind wesentlich strenger und die Sanzionsmöglichkeiten als gegenüber Angestellten.

00:09:43: Also wenn ein Angestellter einen Vergehen begeht, kann ich ihn abmahnen und im schlimmsten Fall meist funktioniert das nicht weil die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung sehr arbeitnehmerfreundlich ist.

00:09:53: Im schlimmsten fall kann ich ihm kündigen.

00:09:56: Beim Beamten kann ich ein Disziplinarverfahren betreiben was sogar so weit gehen kann dass er seine Alterssicherungsansprüche verliert wenn er nämlich erhebliche Vergehen getätigt hat.

00:10:08: Und der Grundgedankt des Beamtentums ist, dass ich an den Schaltstellen des Staates bei dem es in besonderem Maß auf Neutralität, auf überparteiligkeit und verfassungsdreuer ankommt.

00:10:23: Bei der Polizei, bei der Justiz.

00:10:26: Dass sich in diesen Schaltstellen eben die Personen einsetze, die dieses besonders enge Korsett des Beamten-Tumms um sich haben Das hat sich aber in der Geschichte geändert.

00:10:37: Früher waren postangestellten Post-Beeamte.

00:10:41: Das heißt, der Priefträger war beamtet.

00:10:44: Die Bahnmitarbeiter waren Bahnbeamte... Weil

00:10:47: das staatliche Betriebe waren?

00:10:48: Was ist ja jetzt nicht mehr so?

00:10:49: Weil

00:10:50: die staatlichen Betrieben waren aber auch weil sozusagen das Standardrechtsrahmenverhältnis im öffentlichen Dienst oft war.

00:10:58: Inzwischen wird schon sehr differenziert.

00:11:00: wie gesagt bei uns verbeamten wir vor allem in Kernbereichen wie Kommunalaufsicht gefahren abwehr Und so hat sich das Bild des Banken weiterentwickelt.

00:11:12: Auch bei den Kommunen dürfte der Angestellte inzwischen die häufigste Form des Mitarbeitenden seins und In den Kernbereichen halte ich persönlich auch bei der Bundeswehr, bei Soldaten Halte ich dieses biambten Verhältnis für richtig.

00:11:32: Was bedeutet verbeamtet sein mit Blick auf den Lohnzettel?

00:11:38: Also, ein Angestellter bekommt Gehalt und dieses Gehalt beinhaltet neben dem was er ausgezahlt bekommt noch Arbeitgeberanteile für die Sozialversicherung.

00:11:54: Aber der Angestellte muss auch Arbeitnehmeranteile für die Sozialversicherung zahlen.

00:11:59: Das heißt, ein Anteil seines Gehalts zahlt er eben in die Rentenkasse ein.

00:12:04: Ein Anteil sandskeils zahlt ihr in die gesetzliche Krankenversicherung ein.

00:12:09: Seitdem er überschreitet eine gewisse Gehalbsgrenze dann kann er sich auch privat versichern.

00:12:16: das ist beim Angestelten so.

00:12:18: Ein Angesteller bezieht das Gehalt entsprechend seiner Eingruppierung, die aus der Aufgabe folgt.

00:12:26: Das heißt wenn ich eine Aufgabe habe, die bestimmte Tarifmerkmale erfüllt, bekomme ich eine entsprechende Bezahlung.

00:12:33: Bei Beamten ist das System komplett anders.

00:12:39: Ich fange mit dem letzten an.

00:12:41: ein Beamter bekommt die Bezahlungen entsprechend seines Beamtenstatus und dieser Status ist aber nicht direkt mit der Aufgabe verknüpft, sondern Beförderungen die nach einem ganz anderen Regelwerk erfolgen.

00:12:59: Also wenn ich jemand als der eine Verwaltungsfachangestellten-Tätigkeit gemacht habe, als Abteilungsleiter einstelle bekommt er gleich das Abteilungsleitergehalt.

00:13:10: Wenn ein Beamter ein gewisses Statuslevel hat kann er teilweise gar nicht als Abteilungsleitern bezahlt werden weil es in einer anderen Laufbahn ist.

00:13:23: Also das ist wirklich kompliziert wie es in Banten ist.

00:13:25: Es gibt verschiedene Laufbahnen, den mittleren Dienst und gehobenen Dienst, den höheren Dienst Und nur innerhalb dieser Laufbahn kann ich mich bewegen... ...und auch immer nur in eine Richtung.

00:13:36: Das heißt also wenn ich eine gewisse Laufbahnstufe habe Ich bin zum Beispiel Amtsrat Dann bin ich dass

00:13:46: Und egal welche Leistung ich erbringe Ich werde von Stufe zu Stufe gefördert.

00:13:52: Nein, ich werde nicht von Stufe zu Stufe befördert.

00:13:54: Das ist nicht das Zeit?

00:13:56: Nein eben nicht!

00:13:57: Das ist ein Fehlannahme.

00:14:00: Es gibt anders als bei Angestellten keinen Anspruch auf Beförderung.

00:14:04: Das heißt also wenn ich ein Angesteller bin meine Tätigkeit in dieser Eingruppierung erbringe habe ich einen Anspruch darauf dass sich sofort in diese Eingroupierungen bezahlt werden.

00:14:15: Als Beamter habe ich das nicht.

00:14:17: Das heißt, das ist jedes Mal bei jeder Beförderung eine neue Entscheidung des Dienstherren.

00:14:23: Es gibt da keine Automatismus und es gibt eine Mindestwartezeit die ich warten muss bis sich befördert werde.

00:14:29: Die beträgt im Regelfall zwei Jahre.

00:14:33: aber ob ich nach zwei Jahren befördert werde oder weil der Dienster sagt Ich habe keine Stelle frei in dieser Stufe.

00:14:41: Das liegt am Dienstherrn.

00:14:42: Darauf gibt es keinen Anspruch,

00:14:44: d.h.,

00:14:45: es geht Stufe für Stufe weiter.

00:14:48: Also um mal einen negativen Fall darzustellen – ich stelle gleich positive Seite da – Ich hatte hier eine Mitarbeiterin die wollte verbeamtet werden und die war Führungskraftner einer hohen Stufe.

00:15:00: Und sie musste dann, um beamt hinzuwerden wieder zurückgesetzt werden auf die Einstiegsstufe in diese Laufbahn und wurde dann über Jahre, wo sie warten musste nach und nach befördert bis ich dann wieder diese Stufe hatte die sich schon einmal das Angestellte hatte weil es einfach eine komplett andere Systematik ist.

00:15:21: Der Vorteil ist die Stufe die ich habe nicht mehr keiner mehr weg.

00:15:25: Das heißt angenommen Sie sind mal Amtsrat bleiben Sie amtsrat selbst wenn Sie einer Aufgabe haben die niedriger einkropiert ist.

00:15:35: Wenn ich also sagen einen Amtsrad befördere auf Nein, nicht befördere Versätze auf eine Stelle die mit weniger Verantwortung verbunden ist.

00:15:43: Wie hält er seine Bezahlung?

00:15:46: Da sind wir wieder beim Thema Sicherheit.

00:15:48: das heißt ich habe einmal eine Stufe und die kann mir niemand mehr wegnehmen.

00:15:51: Genau es sei denn... Das ist jetzt wiederum die verstärkte Sanktion bei Beamten.

00:15:55: Es sei denn Ich verhalte mich sozusagen in diesem Treueverhältnis gegen den Dienstherrn Nicht treu Dann kann der Dienste an Disziplinarverfahren betreiben Und kann die Stufe wieder wegnehmen.

00:16:08: Gut, aber jetzt sind Sie wieder bei den Aufgaben und bei den Karrieremöglichkeiten.

00:16:13: Aber der Blick auf den Lohnzahl.

00:16:15: Und Beamte bekommen keine, das ist jetzt ein vor allem eine Nominaturfrage, bekommen kein Arbeitsentkält sondern bekommen eine B-Soldung.

00:16:24: Das ist sozusagen der Ausdruck des Fürsorgeverhältnisses dienstherr.

00:16:30: Der Dienstehr hat einen Fürsorgerverhältnis, der Beamt hat einen Treueverhältnisse, es ist kein Arbeitsverhältnes.

00:16:35: Weil der Dienster für die gesamten Lebens Laufbahn des Beamten ist ja sozusagen ein Lebensentscheidung bis zum Tod.

00:16:45: Für die gesamte Lebenslaufbahn verantwortlich ist, ist der Dienstherr auch dafür verantwortliche dem Beamten einen angemessenen Ruhestand zu ermöglichen?

00:16:54: Deswegen bekommt er keine Rente sondern Pension weil er immer noch in diesem Verhältnis ist.

00:17:00: Er kommt nicht mehr raus und diese Pension zahlt den Dienstherren.

00:17:05: Deswegen zahlt der Beamte auch nicht die Rentenkasse ein.

00:17:09: Und?

00:17:10: Der Beamte bekommt einen Teil seiner Gesundheitskosten bezahlt, weil das Ausdruck dieses treue Verhältnisses ist.

00:17:20: Den anderen Teil muss er private absichern – dafür schließt man eine private Gesundheitsversicherung oder Krankenversicherung ab.

00:17:28: Das heißt diese Abzüge für Rentenversicherungen und für Krankenversicherung, Angestellter hat, hat man als B-Amter so nicht.

00:17:38: Allerdings zahlt man einen Beitrag für die private Krankenversicherung der dann wenn man älter wird durchaus relativ hoch werden kann, weil private Kranken Versicherungen echt teuer ist.

00:17:49: Gut!

00:17:49: Dann sind wir noch bei dem Thema Steuern?

00:17:53: Also steuern sind bei beiden das selbe aber dadurch dass man als Im Regelfall ein niedrigeres Protoeinkommen hat, hat man einen niedrigen Steuersatz.

00:18:10: Logisch!

00:18:12: Und Thema Pflegeversicherung?

00:18:14: Ja, das ist selbe wie bei Krankenversicherungen.

00:18:16: Wunderbar, haben wir es auch geklärt.

00:18:20: Dann bleibt uns noch die Frage... Die Rentenreformkommission hat jetzt gesagt,

00:18:27: gut

00:18:28: die Beamten sollen nicht nach ihren Vorschlägen.

00:18:31: Nicht in die Rentenkasse einzahlen

00:18:33: aber

00:18:34: der Staat soll gezwungen werden bzw.

00:18:37: sollte die Beamte Anzahl reduzieren.

00:18:41: was sagen Sie dazu?

00:18:43: Das ist wahrscheinlich der glückste Weg.

00:18:45: also die Beamtinnen zu bringen in den Rentenkassen einzuzahlen wäre verfassungswidrig das würde nie im Leben halten.

00:18:51: warum?

00:18:52: weil ja dieser beamtene Status Teil unserer Bundesverfassung ist.

00:18:59: Und ja sozusagen wenn man sich, zumindest wenn man Bereich ist wo man sich entscheiden kann zwischen A und B also ob man angestellter wird oder Beamter wird und irgendwann entscheidet es hier jeder für ein Berufslaufbahn da geht man ja von gewissen Prämissen aus bei der man sich für seine Berufslaufbahn entscheidet dann wäre es auch höchst unfair sozusagen Nachdem man zwei Drittel des Weges gelaufen ist er die Hälfte, dann die Prämissen im Grundsatz zu verändern.

00:19:28: Dann

00:19:28: könnt ihr sagen für neue Verbeamtungen gelten folgende Regeln?

00:19:32: Die ändern

00:19:34: das erst.

00:19:34: Genau!

00:19:34: Man könnte es nur für den neuen Verbeamtungen machen.

00:19:39: Das ist das eine und damit hat man sozusagen eher nicht gleich den großen Effekt für die Rentenkasse.

00:19:45: Das Zweite ist ich hatte ja geschildert warum dieser im Prinzip dieser Gedanke von Fürsorge und Treue etwas ganz anderes ist als sein Arbeitsverhältnis.

00:19:57: Das lässt sich wirklich nicht übereinanderlegen, wenn wir wollen dass unser Staat in seinem Kern, indem es um Sicherheit und Ordnung geht, indemes um sozusagen Justiz- und Gerechtigkeit geht oder um das funktionierende Staat des Notfalles wird der Staat in diesem Kern so resilient wie möglich organisiert wird.

00:20:21: Ich glaube das ist heute wichtiger denn je, dann macht es Sinn für diesen Kern des Berufsbankentum sowie es entstanden ist bei zu behalten und in den Bereichen wo man sozusagen außerhalb dieses Kernes ist dann möglicherweise zu sagen in der Konsequenz alleine schon die Debatte in unserer Gesellschaft oder der gesellschaftliche Frieden ja auch wichtig ist dann diesem Bereich außerhalb des Kernens zum Beispiel auf Verbeamtungen zu verzichten.

00:20:48: Gut, vielen Dank.

00:20:49: Dann hoffe ich wir haben ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht zum Thema Förberamtung.

00:20:53: dann blicken wir jetzt noch auf unsere freie Zeit die entsteht.

00:20:58: Es stehen Ferien an also noch nicht für mich aber zumindest mal ab Freitag.

00:21:03: für alle Schulkindern und denen wünsche ich schon einmal schöne Ferien.

00:21:08: und darüber hinaus ist wie immer im Sommer echt irrsinnig viel los.

00:21:13: Und zwar beginnen jetzt die Feste es Weinmarkt in Heppenheim.

00:21:19: Es ist Gurkenfest im Biblis, es ist noch vielmehr, das habe ich hier gar nicht alles aufgeschrieben und der große Punkt dessen auf, dass wir hinaus schauen können und es ist richtig warm.

00:21:33: Es wird Freibadzeit sein!

00:21:34: Ich kann viel nur Ausflüge in Otenwald empfehlen, vor allem wenn man das Gefühl hat, man kann hier kommen noch atmen aufgrund der Sonnenstrahlung.

00:21:43: Der Oten Wald bietet dann frische Luft und Erholung.

00:21:47: Wunderbar!

00:21:48: In diesem Sinne wünsche mir Ihnen ganz schöne Ferien und verabschieden uns in die Sommerpause.

00:21:52: Danke, schöne Ferie!

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